Kann man Gefühle übersetzen? Man kann. Mit Transcreation.

Der Mitsubishi Pajero war ein echtes Erfolgsauto. Aber warum wollte den Geländewagen in Spanien und Südamerika niemand haben? Sie ahnen es. Das Problem war sein Name, denn der ist Teil der spanischen Vulgärsprache. Mitsubishi war in die Kulturfalle getappt, der Imageschaden in den spanischsprachigen Zielmärkten war beträchtlich. Schnell gab man dem Pajero den wohlklingenden Namen Montero. Was die Autowelt zum Lachen brachte, dürfte für Mitsubishi ein teurer Spass gewesen sein.

Besser machte es McDonald’s. Der Fast-Food-Riese wählte den Transcreation-Ansatz, um seinen Slogan «Iʼm lovinʼ it» in China zu lancieren. Wohl wissend, dass man im Reich der Mitte das Wort Liebe niemals in der Öffentlichkeit verwenden würde, entstand «I just like it». Noch ein Beispiel? «Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso!» Klingt gut, reimt sich, prägt sich ein. Kann man das übersetzen? Nein. Aber man kann diesen höchst erfolgreichen Slogan transkreieren. Findige Transcreators brachten die Gummibärchen mit anderen Worten, aber im gleichen Sprachstil, mit gleicher Aussage und Emotion international in alle Munde mit

  • «Haribo c’est beau la vie, pour les grands et les petits!» und

  • «Kids and grown-ups love it so, the happy world of Haribo».

Sie sehen: Transcreation ist alles andere als Wort-für-Wort-Übersetzung. Die Verschmelzung der Worte Translation und Creation drückt es aus. Wir sprechen von Kreativübersetzung. Transcreation kommt vor allem in der Marketingkommunikation zum Zuge. Es geht darum, die gleichen Gefühle und Reaktionen auszulösen. Der Ausgangstext darf auf dem Weg zur fremdsprachigen Zielgruppe nicht seinen «Auftrag» verlieren. Transcreation verlangt hohe sprachliche Kompetenz. Transcreators sind nicht nur Übersetzer. Sie wissen Botschaften und Gefühle zu den Zielgruppen internationaler Märkte zu transportieren. Apostroph Group liefert seit über 25 Jahren professionelle Transcreations in 48 Sprachen. Unsere Sprachprofis

  • sind Muttersprachler und kennen alle Facetten der Sprachkultur des Ziellandes;

  • setzen sich intensiv mit dem Kommunikationsziel, den Kernbotschaften und der Emotionswelt der Zielgruppe auseinander;

  • machen sich mit der Markenidentität, dem Marketing- und/oder Kampagnenkonzept vertraut und kennen den visuellen Kontext;

  • wissen, dass Transcreation auch länderspezifische SEO mit wirksamen Keywords braucht.

Transcreation schlägt die Brücke zwischen Sprachkulturen. Wer seine Zielgruppe auch emotional erreichen will, muss deren Sprache sprechen. Das gilt auch innerhalb des gleichen Sprachraums. So wussten die Transcreators: Ein Knoppers-Riegel verkauft sich in der Deutschschweiz mit «Chnuschperznüni» einfach besser als mit «Frühstückchen». Und das, liebe Leserinnen und Leser, ist in keinem Übersetzungshandbuch nachschlagbar.

Für welche Textsorten bietet sich Transcreation an? Vielleicht ist es eher ein veredelndes Editing oder ein Lektorat, was Ihr Text braucht? Lassen Sie uns darüber sprechen. Damit Ihre Botschaften in allen Sprachkulturen elegant über die Ziellinie fliegen. Mehr>>