01.07.2019

Der Apostroph – Ehre, wem Ehre gebührt

Der Apostroph ist in der deutschen Sprache nicht nur allgegenwärtig, sondern auch ein Tausendsassa: Er kann fakultativ benutzt werden, um einen oder mehrere Buchstaben eines Wortes wegzulassen (Klassisches Beispiel: «Rock and Roll» wird «Rock ’n’ Roll»), und in gewissen Fällen können mit ihm Wörter zusammengezogen werden («geht es» wird zu «geht’s»). Er ist unabdingbar, wenn bei Namen mit gewissen Endungen der Genitiv angezeigt werden soll («Grass’ Blechtrommel»), und er fungiert – zum Unmut einiger Sprachpuristen – als Gliederungszeichen bei mehrstelligen Zahlen.

Der Apostroph, manchmal auch als hochgestelltes Komma oder Hochkomma bezeichnet, hat es aber nicht leicht: Einige seiner weniger populären Geschwister – darunter der Zollstrich ('), der Accent grave (`) und das einfache schliessende Anführungszeichen (‘) – versuchen fortwährend, seinen rechtmässigen Platz einzunehmen. Diesem Treiben lässt sich jedoch ganz einfach Einhalt gebieten: Den typografisch korrekten Apostroph zaubern Sie herbei, indem Sie auf Tastaturen mit Zahlenblock die arkane Geste Alt + 0146 (Windows) oder Shift + Alt + # (bei Mac) verwenden.

Etwas schwieriger wird es, wenn Content-Management-Systeme (CMS) ins Spiel kommen: Gewisse CMS bekunden Mühe, wenn das Sonderzeichen Apostroph ohne Codierung eingesetzt wird. In solchen Fällen kann der Apostroph ganz einfach codiert werden, beispielsweise durch Unicode (U + 2019). So stellen Sie sicher, dass bei der Verwendung von CMS später keine Probleme auftreten und der typografisch korrekte Apostroph verwendet wird.

Übrigens: Apostroph Group trägt nicht nur dazu bei, dass der Apostroph korrekt verwendet wird, sondern auch, dass sein Name in die Welt hinausgetragen wird – der Einheitlichkeit wegen und den Wurzeln treu stets als «Apostroph Group», auch im Französischen.

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